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Stadler Berg (236)
Sonntag 05.04.2009

Anfahrt: Rielasingen - Schaffhausen - Jestetten - Eglisau - Bülach

Route: Bülach - Hochfelden - Strassberg - Stadel - Stadlerberg - Stig - Neerach - Höriberg - Niederhöri - Jakobstal - Bülach

Gehzeit: ca. 6:00 h
Bülach - Hochfelden  ... 0:35 h
Hochfelden - Stadel  ... 1:30 h
Stadel - Stadlerberg  ... 0:35 h
Stadlerberg - Stig  ... 0:35 h
Stig - Neerach  ... 0:40 h
Neerach - Höriberg  ... 0:35 h
Höriberg - Niederhöri  ... 0:30 h
Niederhöri - Jakobstal  ... 0:20 h
Jakobstal - Bülach  ... 0:40 h

Höhendifferenz: ca. 450m

Distanz: ca. 22km

Am Bahnhof Bülach ist Parken auch am Sonntag gebührenpflichtig. Deshalb fahren wir ein paar Meter in Richtung Süden aus der Bahnhofsgegend heraus und finden in der Nähe der Bahnlinie eine günstigere Parkgelegenheit.

Durch eine Bahnunterführung hindurch laufen wird durch ein Wohnviertel in Richtung Osten und stossen auf eine vielbefahrene Strasse. Dieser folgen wir zunächst etwa 100 Meter stadteinwärts, um an einem Wanderwegweiser unseren Standort zu erfahren. Wir befinden uns vor dem Spital an der Verbindungsstrasse Bülach - Hochfelden.

Die nächsten 500 Meter müssen wir noch an der lauten Strasse entlang laufen. Doch nach der Unterquerung der Autobahn A51 (Schaffhausen - Zürich) wird es endlich ruhiger. Im jahreszeitbedingt blätterlosen Laubwald kommen uns viele Jogger entgegen. Für sie wurde eigens neben dem Forst- und Wanderweg ein lauffreundlicher Pfad angelegt. Auf Tafeln sind mehrere Rundkurse in unterschiedlichen Längen für die Jogger beschrieben.

Nach einem knappen Kilometer überqueren wir das Flüsschen Glatt und schlendern durch den Ortskern von Hochfelden. Von der Autobahn ist jetzt nichts mehr zu hören. Im Zickzack geht es nach Hochfelden über's freie Feld. Unmerklich gewinnen wir im angrenzenden Wald auf dem Strassberg 100 Höhenmeter.

Nach einem weiteren Kilometer sehen wir vom nordwestlichen Waldrand aus die Aussiedlerhöfe Rotenbrunnen und Lindenhof. Die Wegmarkierungen führen uns an einem Waldrand entlang in einiger Entfernung um die Aussiedlerhöfe herum. In westliche Richtung geht es noch mal durch den Wald, bis wir nach wenigen hundert Metern über eine freie Fläche das Örtchen Stadel und den Stadler Berg sehen können.

Über dieser freien Fläche fliegen die ankommenden Passagierflugzeuge den Flugplatz Kloten an. Immer wenn linkerhand ein Flugzeug im Dunst verschwindet, kündigt sich akustisch rechterhand schon das nächste an. Wir überqueren eine Autostrasse und laufen auf einem langen, geraden Weg auf Stadel zu. Wie grosse Mauswurfhaufen verstecken sich einzelne Bunker hinter dem Gebüsch.

Nach einigen Schlenkern Richtung Süden und Westen erreichen wir das idyllische Örtchen Stadel. Dort gibt es bei einem Bauernhaus einen Milchautomaten zu bewundern, an dem 24 Stunden am Tag (und in der Nacht) Frischmilch gezapft werden kann.

Am Ortsrand, wo es bereits zum Stadler Berg ansteigt, streifen wir ein Wohngebiet, wo unzählige Frühlingsblumen blühen. Während wir anhand der vielen Überflieger hochrechnen, wie viele Fluggäste wohl täglich in Kloten ankommen, versichert uns eine Anwohnerin, dass es heute, am Sonntag, viel ruhiger als unter der Woche ist.

Am Waldrand unter dem Stadler Berg kommen wir ordentlich ins Schwitzen. Über hundert Höhenmeter steigt der Wanderpfad über einen Hohlweg an. Angelegte Trittstufen sollen den Aufstieg erleichtern. Steil über uns ist der Aussichtsturm zu sehen, an dem wir aber zunächst vorbei laufen. Erst auf der Höhe machen wir eine Kehre um 180 Grad und laufen die letzten 200 Meter gemütlich bis zum Turm hin.

Auf dem Turm hätte man eine fantastische Aussicht, sicher auch auf die Alpen, wenn da nicht der Dunst wäre. Dafür sind die Flugzeuge zum Greifen nahe, eine Attraktion für diejenigen, die weit genug vom Flugplatz oder von der Ein- und Abflugschneise entfernt wohnen. Doch im Moment machen die Piloten wohl gerade Mittagspause, so dass auch wir unsere Pause im Stillen geniessen können.

Nach der Pause treten wir den Rückweg an. Zunächst geht es auf der Höhe im Wald etwa einen Kilometer in Richtung Westen. Dann macht der Weg einen Bogen nach Südosten und führt weiter durch den Wald über Hohrüti und Oberholz bis zur Ortschaft Neerach. Unterwegs kreuzen wir die Verbindungsstrasse Bachs - Stadel an der Bushaltestelle Stig. Die 200 Höhenmeter (abwärts) zwischen Stadler Berg und Neerach verteilen sich gleichmässig auf die gesamte Strecke von etwa 5 km.

In Neerach bewundern wir alte Fachwerkhäuser. Eine Kapelle entpuppt sich gemäss Aufschrift als altes Schulhaus. Ein letzter, moderater Anstieg östlich von Neerach bringt uns wegen der Mittagshitze trotzdem zum Schwitzen. Nach gut 20 Minuten stehen wir auf dem 50 Meter höheren Höriberg. Die Idee hatten andere auch, denn am Aussichtspunkt und Grillplatz tummeln sich Menschenmassen.

Wir verlassen den Ort nach einer kurzen Pause und laufen zum nahegelegenen Ort Niederhöri. Von hier aus begleiten wir den Fluss Glatt am linken Ufer entlang, etwa 2 km bis Jakobstal. Die Unterführung der Autobahn ist nicht mehr weit, aber aus Ermangelung an Brücken über die Glatt dürfen wir noch einen halben Kilometer Umweg in Richtung Hochfelden machen.

Am gegenüberliegenden Ufer der Glatt laufen wir zurück bis zur Autobahn und gelangen durch eine trostlose Tiefgarage zur Unterführung. Wie wir im Nachhinein sehen, hätte das Parkhaus auch umgangen werden können. Der letzte Kilometer, zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, führt unspektakulär an der Strasse entlang und durch ein Wohngebiet von Bülach.

Bild 1: Kirche in Bülach

Bild 2: Teich in Hochfelden

Bild 3: Stadel und Stadler Berg

Bild 4: Goldammer

Bild 5: Fachwerkhaus in Stadel

Bild 6: Milchladen, Tag und Nacht

Bild 7: Stadler Berg mit Aussichtsturm

Bild 8: Treppe am Ortsrand Stadel

Bild 9: Baumschmarotzer

Bild 10: Treppe im Hohlweg

Bild 11: Weg zum Stadler Berg

Bild 12: Baumfällmuster

Bild 13: Turm auf dem Stadler Berg

Bild 14: Waldweg auf Hohrüti

Bild 15: altes Waldhaus

Bild 16: Holzstapel

Bild 17: Blick zum Stadler Berg

Bild 18: alte Schule in Neerach

Bild 19: Fachwerkhaus

Bild 20: Holzstapel

Bild 21: Flugzeug unter einer Wolke

Bild 22: alte Baumaschinen

Bild 23: Weidenkätzchen

Bild 24: Baumschmarotzer

Bild 25: verfallenes Fabrikgebäude

Bild 26: Treppe in Jakobstal
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