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Seealpsee (169)
Dienstag 01.05.2007

Anfahrt: Rielasingen - Stein am Rhein - Frauenfeld - Wil - Gossau - Herisau - Appenzell - Weissbad - Wasserauen

Route: Wasserauen - Rässenaueli - Gätteri - Beslen - Seealpsee - Waldhütte - Chli-Hütten - Hüttentobel - Wasserauen

Gehzeit: ca. 2:30 h
Wasserauen - Rest. Seealpsee ... 0:50 h
Rest. Seealpsee - Waldhütte ... 0:30 h
Waldhütte - Chli-Hütten ... 0:20 h
Chli-Hütten - Wasserauen ... 0:30 h

Höhendifferenz: ca. 350m

Distanz: ca. 8km

Der Tag ist zwar nicht mehr der Jüngste, aber noch nicht alt genug, um nach Hause zu fahren. Um 16:00 Uhr stehen wir auf dem ziemlich vollen Parkplatz bei Wasserauen. Direkt neben dem Parkplatz landen einige der Gleitschirmflieger, die zu duzenden an den steilen Hängen der Ebenalp und Alp Sigel herum kreisen. An einer Übersichtstafel lesen wir, dass der Fussweg zum Seealpsee in einer Stunde zu bewältigen ist.

Dem Strom der Sonntagsausflügler laufen wir anfangs auf einem Asphaltsträsschen entgegen. Dann entdecken wir einen schmalen Bergpfad, der nur wenige Meter vom Strässchen entfernt stetig nahezu parallel zu diesem verläuft. Während der Fuss auf der später sehr steilen Strasse ständig angewinkelt ist, geht man auf dem Pfad eher wie auf Stufen. Zudem verläuft der Pfad meist durch den schattigen Wald.

Einige Meter unter uns beobachten wir die Wanderer, die den steilen Abstieg über die Strasse beinahe hinter sich haben. Wer Schadenfreude kennt, kommt hier voll auf seine Kosten. Die unterschiedlichsten Gangarten bei schmerzendem Fahrgestell können beobachtet werden. Wir erreichen den knapp 300 Meter höheren Seealpsee fast ausgeruht nach weniger als einer Stunde Gehzeit.

Nur noch ganz wenige Wanderer tummeln sich um diese Uhrzeit am See. Bei dessen Umrundung gegen den Uhrzeigersinn bestaunen wir die ständig verändernden Spiegelungen der umliegenden Gipfel auf der stillen Wasseroberfläche. Am Ende der halbstündigen Umrundung steigt der Weg wieder leicht an. Ein Schotterweg verläuft etwa ein Kilometer durch Wiesen und an alten Hütten und Häuschen vorbei bis zum Kreuzungspunkt Chli-Hütten.

Jetzt wird es noch mal richtig spannend. Der Hüttentobel liegt vor uns. Vorbei an steilen Felswänden und mehreren kleinen Wasserfällen führt ein steiler, laubbedeckter Weg abwärts. An der abschüssigen Kante ist der Weg meist mit Geländer und Drahtseilen gesichert. Während die Abendsonne noch unseren Weg erhellt, sehen wir auf der gegenüberliegenden Seite unseren Aufwärtsweg schon im dunklen Schatten der Ebenalp.

Dort wo der Weg aus dem Wald austritt, ist er von mächtigen Geröllmassen verschüttet. Zwei mal überqueren wir diese Geröllhalde, bevor wir wieder am Ausgangspunkt der Wanderung, in Wasserauen antreffen.
Tandemgleitschirmflieger bei der Landung
Bild 1: Tandemgleitschirmflieger bei der Landung
Alp Sigel über Rässenaueli
Bild 2: Alp Sigel über Rässenaueli
Touristenlager vom Rest. Seealpsee
Bild 3: Touristenlager vom Rest. Seealpsee
Seealpsee mit Hundstein
Bild 4: Seealpsee mit Hundstein (2156m)
Spiegelungen im Seealpsee
Bild 5: Spiegelungen im Seealpsee
Sealpsee
Bild 6: Sealpsee (1141m)
Säntis
Bild 7: Säntis (2503m)
Blick Richtung Altmann
Bild 8: Blick Richtung Altmann (2436m)
Seealpsee und Alp Sigel
Bild 9: Seealpsee und Alp Sigel
Spiegelungen im Seealpsee
Bild 10: Spiegelungen im Seealpsee
Seealpsee im Gegenlicht
Bild 11: Seealpsee im Gegenlicht
Seealpsee und Seealp
Bild 12: Seealpsee und Seealp
Gross-Hütten
Bild 13: Gross-Hütten
Bogartenlücke über Chli-Hütten
Bild 14: Bogartenlücke über Chli-Hütten
Hüttentobel
Bild 15: Hüttentobel
Hüttentobel
Bild 16: Hüttentobel
Hüttentobel
Bild 17: Hüttentobel
Wasserfall im Hüttentobel
Bild 18: Wasserfall im Hüttentobel
Geröllfeld am Ende des Hüttentobel
Bild 19: Geröllfeld am Ende des Hüttentobel
Kante von Alp Sigel
Bild 20: Kante von Alp Sigel
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