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Hochalp (38)
Sonntag 13.04.2003

Anfahrt: Rielasingen - Frauenfeld - Wil - Gossau - Herisau - Urnäsch (836m)

Route: Grüenau (836m) - Schwaderau - Färenstetten - Bruggerenwald - Hochalp (1521m) - Faltig - Fächtleren - Grüenau

Gehzeit: ca. 4:00 h

Höhendifferenz: ca. 700m

Distanz: ca. 12km

Genauso, wie es die Wetterfrösche vorhergesagt haben, scheint zumindest über dem Nebel bei strahlend blauem Himmel die Sonne. Nachdem der Vortag verregnet war, hatte dies niemand mehr ernsthaft geglaubt. Vom Ortsteil Grüenau im Süden der Ortschaft Urnäsch laufen wir ein paar Meter am Fluss entlang, der ebenfalls den Namen Urnäsch trägt. Quer über bereits grüne Wiesen ist nur bei genauem Hinsehen eine Spur zu erkennen. Es handelt sich aber um den beschilderten Wanderweg. Die ersten 200 Höhenmeter erklimmen wir in einem relativ steilen Waldstück, in dem wir auch vom offiziellen Wanderweg abkommen. Aber laut Karte müssen wir irgend wann wieder auf den richtigen Weg treffen. Am oberen Waldrand sehen wir dann wieder Wegweiser. Sie zeigen am schattigen Waldrand entlang in Richtung Süden. Hier liegen endlich auch ein paar Zentimeter Schnee, so dass es Sinn macht, in die Schneeschuhe zu steigen. Die Sonne wärmt so sehr, dass auch der Schnee im Schatten der Bäume weich ist. Der sanfte Anstieg führt zunächst über freies Gelände, von Wald umsäumt, dann wieder direkt durch den Wald. Der Schatten des Waldes kühlt eher angenehm, bei den frühlingshaften Temperaturen. Am Ende des Waldes taucht hinter einem Kessel die Hochalp auf. Sie liegt noch 200 Höhenmeter über uns. Zwei Wege führen hinauf, rechts oder links um den Kessel herum. Im Kessel liegt die Alm Rossmoos. Die Schneeschuhspuren, die wir verfolgen, leiten uns über den linken (östlichen) Weg. Steil geht es in Kehren hinauf bis wir auf einem Grat ankommen. Hier eröffnet sich uns ein toller Blick Richtung Süden, zu den Churfirsten, dem Speer und wie sie alle heißen. Nach einem Spaziergang von ca. 500m Richtung Westen, immer dem Grat entlang, erreichen wir die Hochalp. Das Berggasthaus macht jedoch noch Winterschlaf. Wir gönnen uns eine ausgiebige Rast bis wir endlich den Rückweg antreten. Dieser führt wieder über den Grat zurück, dann einen sonnigen Hang hinunter. Nur auf dem Weg liegt noch genug Schnee, um die Schneeschuhe nicht ausziehen zu müssen. Gute 100 Meter tiefer sehen wir schon Rossfall, der Parkplatz an der Strasse zwischen Urnäsch und Schwägalp. In diese Richtung müssen wir gehen. Ein Genussstück liegt vor uns. Ein schattiger Nordhang mit reichlich Schnee. Zwar ist der Schnee weich und schwer, aber der Hang steil genug, um hinunter gleiten zu können. Ungefähr 400 Höhenmeter legen wir in kürzester Zeit zurück. Bei Fächtleren entdecken wir glücklicherweise die Abzweigung zum Wanderweg, der uns in sicherem Abstand von der Strasse wieder zurück nach Grüenau führt. Bestimmt war es die letzte Gelegenheit, in dieser Schneeschuhsaison diese Tour zu machen. Die warmen Temperaturen werden den Schnee, der erst in der vergangenen Woche gefallen war, in Kürze wegschmelzen.
Blick von Grüenau Richtung Hochalp
Bild 1: Blick von Grüenau Richtung Hochalp
Autobahn für Schneeschuhläufer
Bild 2: Autobahn für Schneeschuhläufer
Unter der Wegmarkierung
Bild 3: Unter der Wegmarkierung
Gute Schneeverhältnisse trotz grünen Niederungen
Bild 4: Gute Schneeverhältnisse trotz grünen Niederungen
Blick zur Hochalp
Bild 5: Blick zur Hochalp (oben rechts)
Die Herausforderung, Urnäsch im Hintergrund
Bild 6: Die Herausforderung, Urnäsch im Hintergrund
Dunkle Gestalten
Bild 7: Dunkle Gestalten
Panorama vom Kronberg bis zum Speer
Bild 8: Panorama vom Kronberg bis zum Speer (Nordost - Südwest)
Rast auf der Hochalp
Bild 9: Rast auf der Hochalp
Bergab, zu Fuß und zu Hintern
Bild 10: Bergab, zu Fuß und zu Hintern
Blick zm Spitzli
Bild 11: Blick zm Spitzli
Pferd und Mond
Bild 12: Pferd und Mond
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