vorherige Wanderung Fr. 30.06.2006, Gössigenhöchi - Neckertal Übersicht nachfolgende Wanderung So. 09.07.2006, Hochgerach
Gurtisspitze (135)
Sonntag 02.07.2006

Anfahrt: Rielasingen - Konstanz - Rorschach - St.Margrethen - Diepoldsau - Hohenems - Feldkirch - Nenzing - Gurtis (904m)

Route: Gurtis - Bazora-Alm - Gurtisspitze (1778m) - Sattel-Alm - Galina-Alm - Muggabill - Gurtis

Gehzeit: ca. 6:00 h

Höhendifferenz: ca. 1140m

Distanz: ca. 12km

Im Dorfkern von Gurtis stellen wir die Fahrzeuge auf dem beschilderten und wenig schattigen Parkplatz ab. Das Parken auf Privatparkplätzen ist verboten. Da droht bei Nichtbeachtung eine Besitzstörungsklage, ist auf einer Tafel zu lesen. Aber es sind mehrere öffentliche Parklätze ausgeschildert, sogar ein Wanderparkplatz. Als Gehzeit auf die Gurtisspitze sind 2,5 Stunden angeschrieben. Eine mehrere Meter hohe Holzschüssel am Wegesrand soll wohl an das im Ort ansässige Handwerk aufmerksam machen. Schon kurz nach dem Ortsrand führt der Wanderpfad mitten durch blühende Wiesen steil hinauf. Von hier aus ist das Gipfelkreuz der gut 850 Meter höheren Gurtisspitze zu sehen. Nicht alle glauben mir, dass dies tatsächlich unser heutiges Wanderziel ist. Für eine kurze Strecke taucht der Weg in den kühlenden Wald ein. Hier ist es viel angenehmer zu gehen. Auf einer Viehweide springen die Kühe erst in letzter Minute zur Seite und gewähren uns Durchgang. Der Blick ist frei auf die Drei Schwestern und weitere Gipfel der Liechtensteiner Berge. Ab der Bazora-Alm, oberhalb der Bergstation des Skiliftes nimmt die Steigung zu. Dafür spendet der Wald kühlenden Schatten. Bis zu einem Sattel geht es in kurzen Serpentinen noch mal steil aufwärts, bis zwischen den Bäumen zum greifen nahe das Gipfelkreuz der Gurtisspitze auftaucht. Oberhalb der Baumgrenze steigen wir die letzten Meter über teilweise nacktes Gestein zum Gipfel. Nur zwei Stunden nach dem Aufbruch stehen wir hier oben und geniessen die Rundumsicht. So früh am Tag gönnen wir uns eine lange Pause. Sowohl unser Parkplatz in Gurtis, als auch ein langes Stück unseres Anfahrtsweges über Feldkirch sind von hier oben gut zu sehen. In der Ferne versteckt sich der Gipfel des Säntis wie so oft hinter einer einzelnen Wolke. Aber der Turm auf dem Hohen Kasten ist erkennbar. Bis zum Sattel unterhalb der Gurtisspitze gehen wir den gleichen Weg zurück, den wir gekommen sind. Ein schmaler Pfad führt auf der Höhe entlang in Richtung Süden und an wenigen Stellen bietet ein Drahtseil zusätzlichen Halt. Am Spitzwiesle trennen sich die Wege. Geübte Bergwanderer können den Höhenweg über die Hohen Köpfe nehmen, doch wir entscheiden uns für den Normalweg zur Sattelalpe. In vielen Serpentinen steigen wir in kurzer Zeit fast 400 Höhenmeter hinunter zur Alpe. Zu unserer Freude gibt es da eine bewirtschaftete Terrasse mit schattenspendenden Sonnenschirmen. Der Versuchung, hier ein kühles Radler zu konsumieren, können wir nicht widerstehen. Auf dem kürzesten Weg wären wir im Nu in Gurtis zurück. Da es aber früh am Tage ist, wählen wir einen kleinen Umweg über das Tal des Flusses Galina. Entlang des Osthanges der Hohen Köpfe laufen wir gesichert durch stacheldrahtumwickelte Drahtseilzäune in Richtung Süden, auf die Galina-Alm zu. Immer wieder sind Geröllfelder zu überqueren. An einer Holztafel wird der Antrag gestellt, die Inschrift der Tafel in die Satzung der Wandergruppe aufzunehmen. Die Inschrift lautet: "RAST DICH AUS, DANN KOMMST DU GUT NACH HAUS". Also ist eine kurze Trinkpause angesagt. Ab hier ist etwas pfadfinderisches Geschick gefragt. Das fast trockene Bachbett der Galina war ganz offensichtlich nicht immer so trocken, denn auf einer Länge von etwa einem Kilometer haben Wassermassen die meisten Wegabschnitte weggespült. Aber wenn man auf die Steinmännchen im breiten Bachbett achtet und in der Ferne die roten Markierungen sucht, findet man den Weg. Je weiter wir nach unten kommen, um so mehr Wasser führt der Bach. An einem Stauwehr stürzt er mehrere Meter in die Tiefe. Ein Forstweg bringt uns entlang der Galina bis zu der kleinen Kapelle Muggabill. Von hier aus sind bereits die Häuser von Gurtis zu sehen, die wir nach wenigen Minuten auch schon erreichen.
Gurtis
Bild 1: Gurtis (904m)
Gurtisspitze
Bild 2: Gurtisspitze (1778m)
Wiesenpfad
Bild 3: Wiesenpfad
Waldweg
Bild 4: Waldweg
Liechtensteiner Berge
Bild 5: Liechtensteiner Berge
Liechtensteiner Berge
Bild 6: Liechtensteiner Berge
Blick Richtung Bodensee
Bild 7: Blick Richtung Bodensee
Liechtensteiner Berge
Bild 8: Liechtensteiner Berge
Blick Richtung Säntis
Bild 9: Blick Richtung Säntis
Waldweg
Bild 10: Waldweg
Liechtensteiner Berge
Bild 11: Liechtensteiner Berge
Aufstieg
Bild 12: Aufstieg
Liechtensteiner Berge
Bild 13: Liechtensteiner Berge
Hohe Köpfe
Bild 14: Hohe Köpfe
Hohe Köpfe
Bild 15: Hohe Köpfe
Gipfelkreuz, Hoher Kasten im Hintergrund
Bild 16: Gipfelkreuz, Hoher Kasten im Hintergrund
Gipfelkreuz, Säntis im Hintergrund
Bild 17: Gipfelkreuz, Säntis im Hintergrund
Blick Richtung Süden
Bild 18: Blick Richtung Süden
Dünserberg, Hochgerach
Bild 19: Dünserberg, Hochgerach (1985m)
Gurtis
Bild 20: Gurtis
Abstieg von der Gurtisspitze
Bild 21: Abstieg von der Gurtisspitze
Gurtisspitze
Bild 22: Gurtisspitze
Drahtseilsicherung
Bild 23: Drahtseilsicherung
Waldweg
Bild 24: Waldweg
Hohe Köpfe
Bild 25: Hohe Köpfe
Spitzwiesle
Bild 26: Spitzwiesle (1700m)
Wegweiser
Bild 27: Wegweiser
Sattelalpe
Bild 28: Sattelalpe (1383m)
Sattelalpe und Dünserberg
Bild 29: Sattelalpe und Dünserberg
Kühe an der Sattelalpe
Bild 30: Kühe an der Sattelalpe
Blick Richtung Dünserberg
Bild 31: Blick Richtung Dünserberg
Lohnspitz
Bild 32: Lohnspitz (1758m)
Schotterfeld
Bild 33: Schotterfeld
Pausenaufforderung
Bild 34: Pausenaufforderung
Tal der Galina
Bild 35: Tal der Galina
Wegmarkierung im Bachbett
Bild 36: Wegmarkierung im Bachbett
Wegmarkierung im Bachbett
Bild 37: Wegmarkierung im Bachbett
Galina
Bild 38: Galina
Sinn der Berge
Bild 39: Sinn der Berge
Muggabill
Bild 40: Muggabill (926m)
Blick Richtung Gurtis
Bild 41: Blick Richtung Gurtis
Dünserberg
Bild 42: Dünserberg
vorherige Wanderung Fr. 30.06.2006, Gössigenhöchi - Neckertal Übersicht nachfolgende Wanderung So. 09.07.2006, Hochgerach