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Hochgerach (136)
Sonntag 09.07.2006

Anfahrt: Rielasingen - Konstanz - Rorschach - St.Margrethen - Diepoldsau - Hohenems - Feldkirch - Nenzing - Schifis

Route: Schnifis (657) - Schnifnerberg (1340) - Äussere Alpila - Hochgerag (1985m) - Latenser Kreuz - Älpelehütte - Hensler - Schnifis

Gehzeit: ca. 6:00 h

Höhendifferenz: ca. 1490m

Distanz: ca. 14km

Mit der Absicht, für nur 5 Euro die Seilbahn von Schnifis auf den Schnifnerberg zu benutzen, steuern wir mit 14 Personen die Talstation an. Dort warten aber schon etwa ein Duzend andere Wanderer auf die nächste Gondel, die innerhalb von 10 Minuten gerade mal 4 Personen nach oben befördert. Einige Ungeduldige entschliessen sich für einen Fussmarsch zur Bergstation, statt auf die Gondel zu warten. Es sind ja nur(?) ca. 700 Höhenmeter zu bewältigen. Ein paar Meter laufen wir entlang der Fahrstrasse auf den Ort Schnifis zu und biegen dann ab, in Richtung Norden. Die Sonne bringt uns im freien Gelände ordentlich zum Schwitzen, bevor ein steilerer Schotterweg durch den kühleren Wald führt. Dann geht ein schmaler Pfad, mal über Wiesen, mal durch den Wald, in weiten Serpentinen und mehrmals ein Asphaltsträsschen überquerend (Walgau-Höhenstrasse), hinauf zur Bergstation der Seilbahn. Diese erreichen wir nach etwa 1,5 Stunden, wo die Seilbahnfahrer schon ungeduldig auf uns warten. Am Selbstbedienungskiosk bei der Bergstation bringen wir erst mal unseren Flüssigkeitshaushalt in Ordnung. In Richtung Osten steigt dann weiter ein Schotterweg leicht an. Wir nähern uns der Äusseren Alpila-Alm. Ein nicht besonders gut erkennbarer Pfad zweigt von dem Schotterweg in Richtung Norden ab. Erst nach einigen Metern sind Wegmarkierungen zu sehen. In kurzen Serpentinen steigen wir auf kurze Distanz etwa 450 Höhenmeter den steilen Grashang hinauf. Wenige Meter unter dem Gipfel des Hochgerach wird es felsiger, aber es bleibt einfach zu gehen. Am Gipfelkreuz gibt ein vergangener Geburtstag Anlass für einen Schluck Sekt. Im nahen Umkreis sind weitere Gipfelkreuze zu sehen. Ein kühler Wind lässt uns die Gipfelrast kurz halten. Der Weiterweg ist auf der Wanderkarte als schwieriger (gepünktelt) eingezeichnet. Die nicht Schwindelfreien wählen den Aufstiegsweg als Rückweg und gehen von der Äussere Alpila-Alm auf der Höhe bleibend in Richtung Nordwesten, zur Älpelehütte. Diese Hütte ist auch das Ziel der restlichen Mannschaft, die sich für den Weg über den Grat direkt in Richtung Westen entscheidet. Mit wenig Höhenverlust stehen wir bereits nach wenigen Minuten am Laternser Kreuz. Ab hier geht über einen Grashang steil bergab. Eine Tafel kündigt einen Alpinen Steig an. Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit werden gefordert. Es stellt sich bald heraus, dass diese Tafel ihre Berechtigung hat. Eine sehr einfache Kletterstelle wird zur Herausforderung, da beidseitig Abgründe die Knie zum schlottern bringen. Am Südhang ist einige Höhenmeter unterhalb des luftigen Grats ein Umgehungspfad zusehen. Die Gruppe teilt sich erneut, in Schwindelfreie und Schwindler. Zum Umgehungspfad steigen die Letzteren einige Höhenmeter den sehr steilen und unangenehmen Grashang ab, um sich eine heikle Passage des Grats zu ersparen. Nach wenigen Metern führt der Umhegungspfad wieder auf den Grat hinauf. Bei einer weiteren Tafel, die auf den Alpinen Steig von der anderen Seite her aufmerksam macht, treffen Schindelfreie und Schwindelunfreie wieder aufeinander. Ab jetzt wird der Pfad gemütlicher, führt durch ein Tal an einem winzigen Teich vorbei, durch den Wald bis zur Älplehütte. Dort trifft zeitgleich die gesamte Mannschaft zusammen. Bei Selbstbedienung trinken wir auf der Terrasse der Älpelehütte ein Radler, bevor wir den Älpeleweg über Wiesen zur Bergstation der Seilbahn etwa 200 Höhenmeter hinunter laufen. An der Bergstation sind noch keine Anzeichen von Müdigkeit zu auszumachen. Also entscheiden wir uns für die langen Serpentinen, die wir am Vormittag aufgestiegen waren, um die letzten 700 Höhenmeter nach Schnifis hinunter zu laufen.
Blick auf Gurtisspitze und Hohe Köpfe
Bild 1: Blick auf Gurtisspitze und Hohe Köpfe
Blick Richtung Schnifis und Nenzing
Bild 2: Blick Richtung Schnifis und Nenzing
Blick Richtung Schnifis und Nenzing
Bild 3: Blick Richtung Schnifis und Nenzing
Schnifis mit Talstation
Bild 4: Schnifis mit Talstation (657m)
Blick ins Walgau Richtung Bludenz
Bild 5: Blick ins Walgau Richtung Bludenz
Hohe Köpfe, Gurtisspitze, Drei Schwestern
Bild 6: Hohe Köpfe, Gurtisspitze, Drei Schwestern
Blick nach Nenzing
Bild 7: Blick nach Nenzing
Hochgerach
Bild 8: Hochgerach (1985m)
Hüttenkopf
Bild 9: Hüttenkopf (1976m)
Hochgerach
Bild 10: Hochgerach
Hüttenkopf
Bild 11: Hüttenkopf
Gipfelkreuz Hochgerach
Bild 12: Gipfelkreuz Hochgerach
Gipfelmensch
Bild 13: Gipfelmensch
Gipfelkreuz Hochgerach
Bild 14: Gipfelkreuz Hochgerach
Blick zum Laternser Kreuz
Bild 15: Blick zum Laternser Kreuz
Tälispitze  und Kuhspitze (1964m)
Bild 16: Tälispitze (2000m) und Kuhspitze (1964m)
Hüttenkopf
Bild 17: Hüttenkopf
Tälispitze
Bild 18: Tälispitze
Laternser Kreuz
Bild 19: Laternser Kreuz
Gratweg Hochgerach - Älpele
Bild 20: Gratweg Hochgerach - Älpele
Laternser Tal
Bild 21: Laternser Tal
Warntafel
Bild 22: Warntafel (berechtigt)
Gratweg
Bild 23: Gratweg
Gratweg
Bild 24: Gratweg
Gratweg
Bild 25: Gratweg
Gratweg
Bild 26: Gratweg
Blick zum Laternser Kreuz
Bild 27: Blick zum Laternser Kreuz
Pfad Nähe Älpele
Bild 28: Pfad Nähe Älpele
Waldpfad
Bild 29: Waldpfad
Teich
Bild 30: Teich
Toter Baum
Bild 31: Toter Baum
Sendemast bei Älpele
Bild 32: Sendemast bei Älpele
Älpeleweg
Bild 33: Älpeleweg
deutliche Wegmarkierung
Bild 34: deutliche Wegmarkierung
Waldweg
Bild 35: Waldweg
Wiesenpfad
Bild 36: Wiesenpfad
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