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Ausschnitt aus KOMPASS WK2 Bregenzerwald-Westallgäu
Lizenznr: 10-0706-ILAB
Diedamskopf (67)
Sonntag 14.03.2004

Anfahrt: Rielasingen - Konstanz - Romanshorn - Goldach - St. Margrethen - Bregenz - Andelsbuch - Schoppernau

Route: Schoppernau (850m) - Mitteldiedams - Mittelstation (1670m) - Obere Diedamsalpe - Diedamskopf (2090m)

Gehzeit: ca. 5:00 h

Höhendifferenz: ca. 420m

Distanz: ca. 12km

Wir verlassen uns auf den Wetterbericht und fahren trotz Regenschauer in Richtung Bregenzerwald. Schon während der Fahrt hellt es auf und mit etwas Fantasie sind auch blaue Stellen am Himmel zu erkennen. Auf dem riesigen Parkplatz der Bergbahn zum Diedamskopf sind nicht mehr viele Plätze frei. Wir fragen den Parkplatzwärter, ob es möglich ist, mit Schneeschuhen von der Mittelstation der Bergbahn mit Schneeschuhen auf den Gipfel zu laufen. Er ermutigt uns mit dem Satz: "Ich würde es nicht tun". Würde er es nicht tun, weil es zu schwierig ist oder weil er zu faul ist? Wir entscheiden uns für Letzteres. Für 10 Euro kaufen wir ein Ticket zur Mittelstation (und zurück). Die ganze Mannschaft (7 Personen) passt in eine der modernen Gondeln und im Nu sind wir auf 1670 Meter über Meeresspiegel. Die Sonne wärmt schon so, dass wir auf Jacke und Handschuhe gut verzichten können. Die ersten Meter müssen wir noch am Pistenrand gehen. Aber bald verlassen wir die Skipiste und steigen durch eine schmale Schneise hinauf. Immer wieder queren wir die Skipiste, auf der trotz vollem Parkplatz und sehr guten Pistenverhältnissen nicht viel los ist. Wenig unter der Bergstation überqueren wir noch einmal eine steile Piste, etwas unangenehm mit den Schneeschuhen, die seitlich keinen guten Halt bieten. Neben der Bergstation gibt es ein grosses Iglu zu bewundern. Lifemusik mit manchmal etwas schrägen Tönen begleitet uns jetzt bis zum Gipfel. Auf der Terrasse vergewaltigen einige Musiker ihre Gitarren und geizen auch nicht mit elektronischer Verstärkung. Wie auf so manchem Gipfel ziehen wir auch auf dem Diedamskopf gerne wieder die Jacken an. Eine steife Briese weht uns um die Nase aber die Rundsicht ist gigantisch. Immernoch in der Absicht, die Bergbahn ab Mittelstation bis ins Tal zu erwischen, brechen wir bald wieder auf und treten den Abstieg an. Eine schwarze Skipiste verlockt zu einer Abkürzung. Am Rande der schwarzen Piste rutschen wir teils auf den Füssen teils auf dem Hintern hinunter. Bei der Mittelstation beschliessen wir einstimmig, die restlichen 800 Höhenmeter auch zu Fuss zu gehen. Die Skipiste ins Tal ist wegen Schneemangel gesperrt. Da gilt doch sicher nicht für uns. Für uns reicht der Schnee alle mal. Auf sulzigem Schnee können wir an vielen Stellen mit den Schneeschuhen problemlos abrutschen. Ab und zu wird die Piste etwas braun, aber am Rand gibt es immer noch ein schmales Fleckchen Schnee. So erleben wir einen unbeschwerlichen Abstieg in relativ kurzer Zeit.

Bild 1: Blick zur Kanisfluh

Bild 2: Aufstieg

Bild 3: Aufstieg

Bild 4: Aufstieg

Bild 5: Blick aus dem Iglu

Bild 6: hohe Schneewand

Bild 7: futuristische Bergstation

Bild 8: die letzten Meter zum Gipfel

Bild 9: Gipfelkreuz

Bild 10: ans Kreuz gebunden?

Bild 11: Abstieg

Bild 12: Blick zum Diedamskopf

Bild 13: Schattenspiel

Bild 14: Üntschen-Spitze (2135m)

Bild 15: Üntschen-Spitze
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