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Ausschnitt aus KOMPASS K4297 Vorarlberg
Lizenznr: 10-0706-ILAB
Toblermannskopf (105)
Donnerstag 28.07.2005

Anfahrt: Rielasingen - Stockach - Überlingen - Immenstaad - Bregenz - Dornbirn - Bödele - Schoppernau

Route: Schoppernau - Gräsalpe - Hochalpe - Toblermannskopf (2010m) - Oberschalzbachalpe - Schoppernau

Gehzeit: ca. 5:30 h

Höhendifferenz: ca. 1110m

Distanz: ca. 13km

Ausgangspunkt der Wanderung soll laut Wanderführer ein E-Werk sein. Das sogenannte E-Werk könnte man auch für einen alten Materialschuppen der Strassenreinigung halten. Erst wenn man zum staubigen Fenster hinein schaut, sieht und hört man Turbinen laufen. Für den Tag sind sehr hohe Temperaturen angesagt, so sind wir froh, dass anfangs der Weg über mässig steile Forstwege durch den Wald führt. Aber bald schon lassen wir die Bäume hinter uns und nichts mehr schützt uns vor den Sonnenstrahlen. Bei der Gräsalpe haben wir bereits die ersten 400 Höhenmeter hinter uns. Jetzt wird der Weg schmaler. Steile und gut markierte Pfade führen durch Wiesen auf die knapp 500 Meter höher gelegene Hochalpe. Zunächst sind kaum mehr Markierungen zu sehen und wir zweifeln ein wenig, auf dem richtigen Weg zu sein. Die vielen Viehpfade können einen schon leicht vom richtige Weg abbringen. Aber da sind sie wieder, die roten Farbtupfer auf den wenigen Steinen, die aus den Gras schauen. Auf einer Kuppe erwartet uns eine Herde von Pferden. Man sollte sich eines ausleihen. Aber wir gehen brav zu Fuss weiter, denn nur noch knappe 300 Höhenmeter trennen uns vom Gipfel, der sich jedoch noch hinter einem Höhenzug versteckt. Ein sehr schmaler Pfad quert einen Steilhang und steigt schliesslich über einen Grat direkt auf den grünen Gipfel an. Hohes Gras, viele bunte Blumen und eine Myriade von Fliegen erwarten uns hier oben. Gegenüber sieht die Üntschen Spitze unbezwingbar aus. Markant zeigen sich im Nordwesten Kanisfluh und Mittagsfluh. Andere Gipfel kennen wir nicht beim Namen. Die Fliegen quälen uns so, dass wir nach nicht zu langer Rast den Rückzug antreten. Ein sehr schmaler Pfad, der unter dem hohem Bodenbewuchs kaum sichtbar ist, prüft unsere Knie auf höchste Belastbarkeit. Erst auf der 700 Meter tieferen Oberschalzbachalpe pausieren wir wieder und geniessen ein kühles Bier. Ab hier erleichtern zunächst Schotter- dann Asphaltwege den Abstieg, zurück zum Ausgangspunkt.
Pickerl-Mülleimer
Bild 1: Pickerl-Mülleimer
E-Werk bei Schoppernau
Bild 2: E-Werk bei Schoppernau
Morgentau
Bild 3: Morgentau
Wasserfall
Bild 4: Wasserfall
Toblermannskopf
Bild 5: Toblermannskopf (2010m)
Kanisfluh
Bild 6: Kanisfluh
Kühe unterm Diedamskopf
Bild 7: Kühe unterm Diedamskopf
Kanisfluh und Mittagsfluh
Bild 8: Kanisfluh und Mittagsfluh
Kanisfluh und Mittagsfluh
Bild 9: Kanisfluh und Mittagsfluh
Diedamskopf
Bild 10: Diedamskopf
Blick Richtung Südosten
Bild 11: Blick Richtung Südosten
Kanisfluh
Bild 12: Kanisfluh (2044m)
Zitterklapfen, Wildes Gräshorn, Grünes Gräshorn, Annalper Stecken
Bild 13: Zitterklapfen, Wildes Gräshorn, Grünes Gräshorn, Annalper Stecken (v.l.n.r.)
Annalper Stecken und Lughöhe
Bild 14: Annalper Stecken und Lughöhe
Nied. u. Hochkünzel-Sp.
Bild 15: Nied. u. Hochkünzel-Sp.
Schoppernau
Bild 16: Schoppernau (852m)
Habichtskraut
Bild 17: Habichtskraut
Hochkünzel-Spitze
Bild 18: Hochkünzel-Spitze (2397m)
Toblermanns Südhang
Bild 19: Toblermanns Südhang
Nied. u. Hochkünzel-Sp.
Bild 20: Nied. u. Hochkünzel-Sp.
Nied. u. Hochkünzel-Sp.
Bild 21: Nied. u. Hochkünzel-Sp.
Toblermannskopf
Bild 22: Toblermannskopf
Toblermannskopf
Bild 23: Toblermannskopf (2010m)
Üntschen-Spitze
Bild 24: Üntschen-Spitze (2135m)
Kapelle bei Schalzbach Vorsäss
Bild 25: Kapelle bei Schalzbach Vorsäss
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