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Spicher (220)
Donnerstag 31.07.2008

Anfahrt: Rielasingen - Stein am Rhein - Frauenfeld - Wil - Gossau - Urnäsch - Rossfall

Route: Rossfall - Ob. Chenner - Ob. Hirzen - Spicher - Grosschräzeren - Steinflue - Rossfall

Gehzeit: ca. 3:30 h
Rossfall - Ob. Chenner  ... 1:10 h
Ob. Chenner - Ob. Hirzen  ... 0:10 h
Ob. Hirzen - Spicher  ... 0:40 h
Spicher - Grosschräzeren  ... 0:50 h
Grosschräzeren - Steinflue  ... 0:20 h
Steinflue - Rossfall  ... 0:20 h

Höhendifferenz: ca. 600m

Distanz: ca. 9km


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In der Nähe des Gasthauses Rossfall stellen wir das Fahrzeug zwischen der Strasse und dem Fluss Urnäsch ab. Entlang der vielbefahrenen Strasse, die zur Schwägalp und zur Säntisbahn führt, laufen wir etwa 100 Meter ostwärts, bis der erste Wanderwegweiser auftaucht. Dieser verweist unter Anderem auch auf den nächsten Hauptwegweiser in etwa 100 Metern entfernung. Hier verlassen wir endlich die laute Strasse und steigen westwärts über einen Schotterweg auf.

Entlang des Waldrandes entpuppt sich der steile Anstieg als schweisstreibende Angelegenheit. Trotzdem schaffen wir die ersten 450 Höhenmeter in einer guten Stunde. Auf dem Sattel Namens Ob. Chenner öffnet sich der Blick Richtung Süden. Zwischen Stockberg und Lütispitz sind auch einige Gipfel der Churfirsten zu sehen. Im Norden taucht der Kronberg mit seiner Bergstation hinter dem Spitzli auf.

Die nächsten 10 Minuten ist entspanntes Gehen angesagt. Auf einer Höhenlinie spazieren wir über einen Wiesenpfad zum Ob. Hirzen, wo ein Wanderweg nach Ampferenboden abzweigt. Unterwegs schauen uns weidende Kühe verständnislos hinterher. Genauso verständnislos schauen wir aus der Wäsche, wie wir zwei Radfahrer beobachten, wie sie mühsam ihre Räder teils unter den Füssen, teils auf den Schultern, fortbewegen.

Dann geht der Pfad abwärts, um das Älpli herum. Vor Augen rückt der Säntisgipfel immer näher. Auf dem runden Gipfel des Spicher sind die grossen Almhütten zu sehen. Linkerhand geht es hinter der Bergkante senkrecht abwärts. Im Schatten des Spicher sind nochmal 50 Höhenmeter zu bewältigen. An einer Stelle kommen sogar kurz die Hände zum Einsatz.

Endlich stehen wir am Wegweiser mit der Aufschrift Spicher West. Der eigentliche Gipfel des Spicher liegt jedoch knapp 50 Meter höher. Der Wanderweg führt um den Gipfel des Spicher herum. Weglos steigen wir über die Kuhweiden zum sonnigen Gipfel hinauf, vorbei an den grossen Ställen ganz in Gipfelnähe. Hier geniessen wir während einer ausgedehnten Pause eine herrliche Rundum- und Fernsicht, bis zum Bodensee.

Für den Abstieg wählen wir den direkten Weg Richtung Grosschräzeren. Dieser führt zunächst an der Kante entlang, hinter der es senkrecht abwärts geht. Ein Zaum schützt Mensch und Tier vor dem Abstürzen. Es fällt uns auf, dass exakt an der Kante grosse Bäume stehen. Wegen der sommerlichen Temperaturen sind wir nicht traurig, dass der weitere Weg nach Grosschräzeren durch den Wald verläuft.

Etwa einen Kilometer verläuft der Wanderweg unweit der Strasse, entlang eines Zuflusses der Urnäsch. Wir überqueren, von Stein zu Stein hüpfend, den Bach und folgen dessen Verlauf weglos ein Stück auf der anderen Uferseite. Eine Brücke bringt uns wieder auf den richtigen Weg. Kurz vor Steinfluh müssen wir ein paar Meter mit dem Strassenrand vorlieb nehmen.

Ab Steinfluh gibt es zwei Möglichkeiten, nach Rossfall zu laufen, in 20 Minuten an der Strasse entlang, oder in 25 Minuten auf der anderen Seite der Urnäsch über einen Wanderweg. Wir entscheiden uns für die zweite Variante. Erst am Gasthaus Rossfall trifft der Wanderweg wieder auf die Strasse.

Bild 1: Spitzli (1520m)

Bild 2: Churfirsten zwischen Lütispitz und Stockberg

Bild 3: Hundwiler Höhi und Spitzli

Bild 4: Speer (1950m)

Bild 5: Lütispitz (1987m)

Bild 6: Blick zum Säntis

Bild 7: Spicher (1520m)

Bild 8: weidende Kühe unterm Säntis

Bild 9: Älpli

Bild 10: Kronberg (1663m)

Bild 11: Blick Richtung Bodensee

Bild 12: Hochfläschen

Bild 13: Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis)

Bild 14: verblühte Wiesen-Witwenblume

Bild 15: Kronberg mit Bergstation

Bild 16: Säntis (2503m)

Bild 17: Wolken überm Säntis

Bild 18: Blick zum Säntis

Bild 19: steiler Waldpfad

Bild 20: Sonneninsel

Bild 21: Kratzspuren am Spitzli

Bild 22: Säntis

Bild 23: Säntis mit Seilbahn
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