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Mammern - Schloss Liebenfels - Hardtobel

Route: Mammern - Tüüfftobel - Schloss Liebenfels - Grillplatz Lenzenneunforn - Gündelhart - Hagebuech - Hardtobel - Glarisegg - Ruine Neuburg - Weihertobel - Mammern

Gehzeit: ca. 5:10 h
Mammern - Schloss Liebenfels ... 0:50 h
Schloss Liebenfels - Grillplatz Lenzenneunforn ... 0:40 h
Grillplatz Lenzenneunforn - Gündelhart ... 0:35 h
Gündelhart - Hardtobel ... 1:00 h
Hardtobel - Glarisegg ... 0:20 h
Glarisegg - Ruine Neuburg ... 0:45 h
Ruine Neuburg - Mammern ... 1:00 h

Höhendifferenz: ca. 370m

Distanz: ca. 17km


Wikipedia:  Mammern
 Liebenfels
 Gündelhart
 Glarisegg
 Ruine Neuburg





Der auf der Karte aufgeführte Parkplatz in Mammern, einhundertfünfzig Meter von der Kantonsstrasse entfernt, am Strässchen in Richtung Frauenfeld, sieht eher wie ein Provisorium aus. Doch auch am verwaisten Schotterplatz fehlt nicht der Parkautomat, der selbst am Sonntag für ein Tagesticket 5,00 Schweizerfranken abknüpft.

Laut Wanderkarte verläuft der Wanderweg die ersten vierhundert Meter entlang der Autostrasse in Richtung Frauenfeld. Tatsächlich ist der Abschnitt mit Wanderwegmarkierungen versehen, aber eine für Fussgänger bestimmte Zone steht nicht zur Verfügung. So muss man sich mit den wenigen Autos die Fahrstrasse teilen.

Am Waldrand zeigt endlich ein Wanderwegweiser auf beide Seiten von der Fahrstrasse weg. Nach links ist ein Rundweg angeschrieben, der auf der Wanderkarte nicht aufgeführt ist. Nach rechts heisst es nur "Wanderweg". Da ist es von Vorteil, wenn man vorher schon mal die Wanderkarte studiert hat. An einer Holzhütte vorbei, steigt durch den Wald ein Forstweg in Richtung Süden an, parallel zum Eggmülibach in den Tüüfftobel hinein.

Im Verlauf von mehr als einem Kilometer verjüngt sich der Forstweg zu einem schmalen Pfad und steigt etwa einhundert Höhenmeter an. An einer Weggabelung zeigt ein Wanderwegweiser nach links Liebenfels und Gündelhart ohne Entfernungsangaben an. Kaum merklich ansteigend verläuft der Pfad nun einen halben Kilometer meisst entlang des Waldrandes in östliche Richtung, taucht aber in der zweiten Hälfte als kaum sichtbare Trittspur kurz in den Wald ein.

Auf einem Acker wurden überreifer Blumenkohl und Brokkoli noch nicht geerntet. Der ausgetriebene Brokkoli zeigt sich, wie man ihn im Supermarkt nie zu sehen bekommt, mit vielen gelben Blüten. Nach einem Rechtsbogen stösst man nach knapp dreihundert Metern auf das erste Nebengebäude von Schloss Liebenfels. In einem Gehege tauchen Tiere mit Migrationshintergrund auf. Es sind Lamas, wie man es in der Schweiz inzwischen des Öfteren antrifft.

Der Garten des Hauses ist liebevoll mit allerlei Figuren geschmückt. Besonders Augenmerk findet eine meterhohe Stele aus unterschiedlich grossen, bunten Kugeln, die etwas Farbe in die momentan neblige Umgebung bringt. Auf der anderen Strassenseite schnattern zwei Gänse am Rande eines Teiches in ohrenbetäubender Lautstärke, als stünde schon Weihnachten vor der Türe.

Einhundert Meter nördlich des Teiches, die Strasse leicht abwärts, befindet sich das verschlossene Eingangstor des Schloss Liebenfels. Auf einer Scherz-Tafel sind die Opfer eines nicht vorhandenen Hundes aufgeführt. Eine Strichliste zeigt an, wie viele Briefträger, Einbrecher, Autoreifen und Katzen der Hund schon zerbissen hat. Die Strasse führt im grossen Bogen um das Schloss herum.

Zurück am Teich bei den schnatternden Gänsen zweigt nach links ein Asphaltsträsschen ab. Ein Wanderwegweiser zeigt in diese Richtung u.a. Gündelhart mit einer Gehzeit von 50 min an. Das Strässchen steigt leicht an und passiert nach dreihundert Metern die Südspitze eines langen Weihers, dessen Name seiner Form alle Ehre macht. Er heisst Langweiher.

Nach weiteren einhundertfünfzig Metern kreuzt ein zweites Asphaltsträsschen. Mitten im November ist hier ein Acker zu bestaunen, auf dem bestimmt duzend verschiedene Blumen blühen, insbesondere die Sonnenblume. Geradeaus würde man nach einem halben Kilometer die Ortschaft Lanzenneunforn erreichen. Der Wanderweg zweigt aber nach Links in Richtung Osten ab.

Kerzengerade verläuft das Asphaltsträsschen und mit wachem Auge erkennt man die Markierung des Wanderweges am Waldrand. Parallel zum Strässchen läuft man knapp siebzig Meter weglos über die Wiesen am Waldrand entlang und biegt dann nach rechts in eine Waldschneise ein. Unter der Laubdecke ist die Schneise kaum als Weg zu erkennen, aber gelbe Rauten an den Bäumen kennzeichnen die Schneise als Wanderweg.

Auch auf einer sehr genauen Online-Karte der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist der Weg nicht eingezeichnet. Ein grüner Strang liegt quer über der Schneise. Es ist ein dick in Efeu eingehüllter Baumstamm, den wohl der Efeu so viel Energie entzogen hat, dass er einem Sturm nicht Stand halten konnte. Für Mensch und Tier ist Efeu giftig. Nach dreihundert Metern endet die Schneise an einem quer verlaufenden Asphaltsträsschen.

Auf dem Asphaltsträsschen läuft man nach links etwa einhundertfünfzig Meter am Zaun einer Obstplantage entlang. Den Beschädigungen am Zaun nach zu urteilen, gibt es genügend Idioten, die versuchen, einen der köstlichen Äpfel zu stehlen, von denen noch viele an den Bäumen hängen. Im angrenzenden Laubwald versteckt sich ein Grillplatz mit Hütte der Bürgergemeinde Lanzenneunforn.

Nach dem Grillplatz verläuft der Wanderweg noch ein paar Meter nach rechts und zweigt dann nach Norden ab, wo der Forstweg nach vierhundert Metern in ein Asphaltsträsschen mündet. Nach rechts führt das Asphaltsträsschen in einem dreiviertel Kilometer zur Gemeinde Gündelhart, doch die Wanderwegmarkierung deutet auf den Wirtschaftsweg, der geradeaus weiter geht.

Zunächst einen halben Kilometer nordwärts, dann im Wald nach rechts drehend einen halben Kilometer nordost- bzw. ostwärts, mündet der Wirtschaftsweg wieder in ein Asphaltsträsschen. Über einen grossflächigen, akkurat bestellten Acker hinweg sind die Hausspitzen von Gündelhart zu sehen. Das Asphaltsträsschen macht nach zweihundert Metern einen Rechtsbogen und verläuft an einer Obstbaumreihe direkt auf Gündelhart zu.

Der Ort Gündelhart besteht aus ein paar wenigen Häusern, einer Kapelle und einem benachbarten Schloss. Fünf Asphaltsträsschen verlassen Gündelhart in alle Richtungen. Das Strässchen, das Gündelhart nordöstlich, zum Lindenhof hin verlässt, ist auf der Wanderkarte als Wanderweg eingezeichnet. Laut Markierungen vor Ort zweigt der Wanderweg bereits nach vierhundertfünfzig Metern, noch vor dem Lindenhof, nach rechts vom Asphaltsträsschen ab.

Man bleibt aber von Gündelhart aus mehr als zwei Kilometer dem Asphaltsträsschen treu, passiert den Lindenhof und den Hof Freiegg und verlässt das Asphaltsträsschen erst kurz vor dem Hof Hagebuech. Man folgt dem unscheinbaren Wirtschaftsweg zwischen Hagenhof und Waldrand nach Norden, zweihundertfünfzig Meter bis in den Wald hinein. An einer Krezung zweigt man den Waldweg in Richtung Osten ab.

Der Waldweg macht nach einem halben Kilometer eine weiten Bogen nach links um fast einhundertachtzig Grad. Oberhalb des Chesselbachs, der durch den Hardtobel fliesst, verläuft der Forstweg fast westlich eindreiviertel Kilometer abwärts, bis zu den Gebäuden von Schloss Glarisegg, nahe am Rhein. Noch bevor der Weg in die Kantonsstrasse mündet, zweigt nach links ein Pfad ab.

Etwas ansteigend macht der Pfad nach einem halben Kilometer einen Linksbogen und verläuft Richtung Süden zum Libtobel hin. Am Waldrand wendet sich der Pfad wieder nach Westen, bis er nach weiteren sechshundert Metern unterhalb von Rosenbärg wieder der Form eines Tobels nachgibt. Zwischenzeitlich hat man einen herrlichen Blick auf den Rhein und den gegenüberliegenden Schiener Berg.

Im Tobel unterm Rosenbärg quert man einen Bach über einen sehr rutschigen Holzsteg und steigt auf der anderen Seite eine künstlich angelegte Treppe hinauf. Durch eine Baumlücke sind ein paar Mauern der Ruine Neuburg, die kurz darauf erreicht wird. Die Burg mit dem zwanzig Meter hohen Turm wurde zwar in den Jahren 2001-2003 saniert, so dass keine herunterfallenden Mauerstücke zu befürchten sind, aber eine Besteigung des Turmes ist trotzdem nicht möglich.

Mit Ausnahme vom Weiertobel, wo der Wanderweg wieder einen Bogen in den Tobel hinein macht, verläuft der Weg überwiegend am Waldrand mit Rheinsicht, und passt sich mit vielen Bögen der geschwungenen Geländeform an. Wieder ist ein Gehege mit Lamas zu bewundern, die überhaupt nicht scheu, auch mal näher kommen.

Nach zweieinhalb Kilometern mündet der Wanderweg in die Autostrasse, die von Mammern in Richtung Frauenfeld verläuft. Dort läuft man bis zum Parkplatz noch einhundertfünfzig Meter in Richtung Mammern.
Moos
Bild 1: Moos
Pfad im Tüüfftobel
Bild 2: Pfad im Tüüfftobel
Pfad im Tüüfftobel
Bild 3: Pfad im Tüüfftobel
Pfad im Tüüfftobel
Bild 4: Pfad im Tüüfftobel
Brennholz am Waldrand
Bild 5: Brennholz am Waldrand
Blumenkohl
Bild 6: Blumenkohl
Brokkoli
Bild 7: Brokkoli
Brokkoli
Bild 8: Brokkoli
Brokkolinlüten
Bild 9: Brokkolinlüten
Brokkolinlüten
Bild 10: Brokkolinlüten
Lamas
Bild 11: Lamas
Zaunfiguren
Bild 12: Zaunfiguren
Zwergenhäuschen
Bild 13: Zwergenhäuschen
Stele
Bild 14: Stele
altes Schweizerhaus
Bild 15: altes Schweizerhaus
Enten
Bild 16: Enten
Gänse
Bild 17: Gänse
Eingangstor Liebenfels
Bild 18: Eingangstor Liebenfels
Türschild
Bild 19: Türschild
Achtung Hund
Bild 20: Achtung Hund
Schloss Liebenfels
Bild 21: Schloss Liebenfels
Eingangstor Liebenfels
Bild 22: Eingangstor Liebenfels
Teich bei Liebenfels
Bild 23: Teich bei Liebenfels
Langweiher
Bild 24: Langweiher
Blüten
Bild 25: Blüten
Böüte
Bild 26: Böüte
Blüte
Bild 27: Blüte
Blüte
Bild 28: Blüte
Sonnenblume
Bild 29: Sonnenblume
Sonnenblume
Bild 30: Sonnenblume
Baum mit Socken
Bild 31: Baum mit Socken
ümgestürzter Baum
Bild 32: ümgestürzter Baum
Efeublüte
Bild 33: Efeublüte
ümgestürzter Baum
Bild 34: ümgestürzter Baum
Zieräpfel
Bild 35: Zieräpfel
Grillplatz Lenzenneunforn
Bild 36: Grillplatz Lenzenneunforn
Grillhütte Lenzenneunforn
Bild 37: Grillhütte Lenzenneunforn
Herbststimmung
Bild 38: Herbststimmung
Herbststimmung
Bild 39: Herbststimmung
Pilz
Bild 40: Pilz
eingewachsener Wegweiser
Bild 41: eingewachsener Wegweiser
akurater Acker
Bild 42: akurater Acker
Rübenberg
Bild 43: Rübenberg
Orgelpfeifen
Bild 44: Orgelpfeifen
Altar
Bild 45: Altar
Herbststimmung
Bild 46: Herbststimmung
Glocken
Bild 47: Glocken
Kapelle von Gündelhart
Bild 48: Kapelle von Gündelhart
Mandarine
Bild 49: Mandarine
Mandarinenblüte
Bild 50: Mandarinenblüte
Vogelschar
Bild 51: Vogelschar
Herbststimmung
Bild 52: Herbststimmung
Schloss Glarisegg
Bild 53: Schloss Glarisegg
Steg im Iibtobel
Bild 54: Steg im Iibtobel
Pilze
Bild 55: Pilze
Treppe
Bild 56: Treppe
Pilze
Bild 57: Pilze
Pilze
Bild 58: Pilze
Blick zum Rhein
Bild 59: Blick zum Rhein
Astloch
Bild 60: Astloch
Herbststimmung
Bild 61: Herbststimmung
Blick zum Rhein
Bild 62: Blick zum Rhein
Blick zum Rhein
Bild 63: Blick zum Rhein
Steg
Bild 64: Steg
natürlicher Bachlauf
Bild 65: natürlicher Bachlauf
Urwald
Bild 66: Urwald
Treppe
Bild 67: Treppe
Ruine Neuburg
Bild 68: Ruine Neuburg
Ruine Neuburg
Bild 69: Ruine Neuburg
Ruine Neuburg
Bild 70: Ruine Neuburg
Ruine Neuburg
Bild 71: Ruine Neuburg
Herbststimmung
Bild 72: Herbststimmung
Ruine Neuburg
Bild 73: Ruine Neuburg
Pilz
Bild 74: Pilz
Herbststimmung
Bild 75: Herbststimmung
Herbststimmung am Rhein
Bild 76: Herbststimmung am Rhein
Herbststimmung am Rhein
Bild 77: Herbststimmung am Rhein
Herbststimmung am Rhein
Bild 78: Herbststimmung am Rhein
Baumstumpf
Bild 79: Baumstumpf
Lamas
Bild 80: Lamas
Kurchturm Mammern
Bild 81: Kurchturm Mammern
Waldweg
Bild 82: Waldweg
Wanderwegweiser
Bild 83: Wanderwegweiser
Schneizebach
Bild 84: Schneizebach
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