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Ausschnitt aus KOMPASS K4650 Elba
Lizenznr: 10-0706-ILAB
M.te Capanne (146)
Samstag 09.09.2006

Anfahrt: Rielasingen - Konstanz - Zürich - Luzern - Gotthard - Como - Milano - Parma - La Spezia - Lovorno - Piombino - Porteferraio (Elba)

Route: Poggio (330m) - Ferale - Monte Capanne (1019m) - G.T.E. - Valle Grande - San Cerbone - Poggio

Gehzeit: ca. 4:00 h

Höhendifferenz: ca. 700m

Distanz: ca. 8km

Es sieht so aus, als ob das Bergdorf Poggio nur ein Steinwurf von Marciana Marina entfernt wäre. Aber das täuscht gewaltig. Ein schmales Asphaltsträsschen führt in unendlich vielen Serpentinen nach Poggio hinauf. Zwischen altem Gemäuer startet der Wanderweg mit der Nummer 2 in Richtung Monte Capanne. Noch spenden Bäume und Sträucher angenehmen Schatten. Mit etwas Fantasie lässt sich erkennen, dass zu früheren Zeiten die jetzt wild durcheinander liegenden Steinbrocken eine Treppe bildeten. Unter uns wird das Bergdorf Poggio immer kleiner. Dafür rückt der nackte Felsgipfel des Monte Capanne näher. Bis ungefähr 150 Höhenmeter unter dem Gipfel verläuft der Weg fast kurvenlos schnurstracks auf unser Ziel zu. Erst dann sorgen lange Serpentinen für eine geringere Steigung des Weges durch den felsigen Osthang. Während bisher so gut wie keine Wanderer zu sehen waren, kommen uns jetzt mehr und mehr Touristen entgegen, zumeist in völlig ungeeignetem Schuhwerk. Das ist das Resultat der Seilbahn, die in kleinen Vogelkäfigen jeweils zwei Personen auf den Gipfel des Monte Capanne hinauf befördert. Auf dem Gipfel können wir die komplette Insel überblicken. Auch einige Nachbarinseln und das italienische Festland sind zu erkennen. Zur Mittagszeit wird der Liftbetrieb eingestellt. Das stört uns nicht weiter, denn nach einer ausgiebigen Rast setzen wir den Weg zu Fuss fort. Wir steigen zunächst den gleichen Weg ab, den wir gekommen sind, bis wir nach etwa 350 Höhenmeter auf den G.T.E. (Grande Traversata Elbana) stossen. Dieser verläuft mehr als einen Kilometer in westliche Richtung, immer bequem entlang einer Höhenlinie. Auf halber Strecke unterqueren wir die Seilbahn, die ihren Betrieb inzwischen wieder aufgenommen hat. Nach einiger Zeit unterqueren wir die Seilbahn ein zweites Mal, nachdem der Weg eine Kehre gemacht hat und wieder Richtung Osten führt. Auf einer alten, breiten Steintreppe nähern wir uns der verlassenen Kapelle San Cerbone, die zwischen prächtigen Kastanienbäumen steht. Ab hier verläuft ein breiter Privatweg, gesäumt von Kastanienbäumen, die letzten 200 Höhenmeter hinunter nach Poggio.
Wegmarkierung
Bild 1: Wegmarkierung
Wanderweg in Poggio
Bild 2: Wanderweg in Poggio
steiniger Wanderweg
Bild 3: steiniger Wanderweg
Blick zum Monte Capanne
Bild 4: Blick zum Monte Capanne
Poggio und Marciana Marina
Bild 5: Poggio und Marciana Marina
Wanderwegweiser
Bild 6: Wanderwegweiser
Halbinsel Enfola
Bild 7: Halbinsel Enfola
Monte Campanne
Bild 8: Monte Campanne (1019m)
Wanderwegweiser
Bild 9: Wanderwegweiser
Transportmittel Vogelkäfig
Bild 10: Transportmittel Vogelkäfig
Hightech am Gipfel
Bild 11: Hightech am Gipfel
Bergstation der Seilbahn
Bild 12: Bergstation der Seilbahn
Nachbargipfel
Bild 13: Nachbargipfel
Rast auf dem Gipfelplateau
Bild 14: Rast auf dem Gipfelplateau
Gratweg zum Le Calanche
Bild 15: Gratweg zum Le Calanche
Aussichtskanzel
Bild 16: Aussichtskanzel
Blick nach Marciana Marina
Bild 17: Blick nach Marciana Marina
Bergstation und Marciana Marina
Bild 18: Bergstation und Marciana Marina
Vogelkäfigbahn
Bild 19: Vogelkäfigbahn
G.T.E. und Monte Giove
Bild 20: G.T.E. und Monte Giove (853m)
Grande Traversata Elbana
Bild 21: Grande Traversata Elbana (G.T.E.)
Abstieg  nach San Cerbone
Bild 22: Abstieg nach San Cerbone
Monte Giove
Bild 23: Monte Giove
Kastanie
Bild 24: Kastanie
San Cerbone
Bild 25: San Cerbone (531m)
Poggio
Bild 26: Poggio (330m)
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